SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen sitzen eigentlich alle in einem Boot.
Immer wieder erleben wir es, wie vesucht wird die Verantwortung für
ein punktuelles oder auch weitreichenderes Nichtgelingen in der Schule
an eine der anderen Gruppen weiterzugeben.
Die schlimmen Lehrer/innen, die schlimmen Eltern, die ungezogenden und verwahrlosten Schüler/innen usw.
Alle drei Gruppen müssen einsehen, dass es nur gemeinsam geht, wenn alle an einem Strang ziehen.
Das geht aber nur, wenn die Grundlage des Miteinanders geschaffen
ist: gegenseitiges Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung und Würdigung
der jeweils erbrachten Leistung.
Wir haben uns als Logo ein Segelschiff gewählt, weil es auf einem solchen Boot auf jede/n ankommt.
Hier muss sich jede/r seiner/ihrer Verantwortung bewußt sein.
Bei einem gefährlichen Wendemanöver kann keiner sagen, das geht mich nichts an.
Hier müssen alle ein Team werden, in dem sich jede/r auf den anderen/die andere verlassen kann.
Im Sturm gilt es erst recht zusammenzuhalten.
Sollte eine/r in Gefahr sein über Bord zu gehen, ist die Anstrengung aller gefragt, ihn wieder herein zu holen.
Auf so engem Raum müssen Konflikte besprochen und geklärt werden, sonst kommt es zur Explosion, die allen schadet.
Alle müssen sich gemeinsam im Hinblick auf Ihre Rollen, auf Ihre
Aufgaben und auf Ihre Verantwortlichkeiten verständigen, um notwendige
Absprachen und Werte ringen.
Keiner kann, wenn er Wachdienst hat, sich einfach in die Koje legen.
Sollte er an eigene Grenzen (z.B. der Übermüdung) stoßen, die ihm eine
verantwortliche Ausführung seiner übertragenen Aufgabe nicht mehr
erlaubt, muss er dies den anderen rechtzeitig mitteilen.
Er kann sich nicht einfach aus der verantwortung stehlen.
Dafür hat er/sie das Recht alles über das segeln zu lernen, was notwendig ist, damit es gemeinsam gelingen kann.